Autor: FranziskaHarms

  • Entsorgung von verbrauchter Aktivkohle

    Entsorgung von verbrauchter Aktivkohle

    Entsorgung von verbrauchter Aktivkohle

    Für Biogas- und Kläranlagen – Preis auf Anfrage

    So funktioniert die Entsorgung Ihrer verbrauchten Aktivkohle

    Wir entsorgen Ihre verbrauchte Aktivkohle:

    • Abtransport und ordnungsgemäße Verwertung im Zuge der freiwilligen Rücknahme
    • Die Ware steht in Big Bag’s verpackt auf Palette zur Abholung bereit
    • Abholung frei Baustelle
    • Die Abrechnung erfolgt gemäß Wiegeschein

    Warum muss Aktivkohle in Biogasanlagen getauscht werden?

    Betreiber von Biogasanlagen und Kläranlagen setzen Aktivkohle ein, um Schwefelwasserstoff und andere Schadstoffe aus dem Gasstrom zu filtern. Mit der Zeit ist die Aktivkohle gesättigt und kann keine Schadstoffe mehr binden. Sie muss dann ausgetauscht und fachgerecht entsorgt werden, damit die Filterwirkung der Anlage erhalten bleibt. 

    Genau hier unterstützt TopFerm: Wir übernehmen die Entsorgung von verbrauchter Aktivkohle aus Biogasanlagen direkt vor Ort, ohne dass Sie sich selbst um einen Entsorgungsbetrieb oder die Logistik kümmern müssen.

    Entsorgung statt Reaktivierung – warum das bei hochwertiger Spezialkohle der richtige Weg ist

    Wir bieten die Entsorgung und ordnungsgemäße Verwertung der verbrauchten Aktivkohle an. Eine Reaktivierung oder Regeneration der hochwertigen Spezialkohle ist technisch nicht möglich – bei kaliumiodierter Aktivkohle wird der Schwefelwasserstoff chemisch dauerhaft in den Poren gebunden und kann nicht durch thermische Aufbereitung gelöst werden. Verbrauchte Spezialkohle muss daher immer fachgerecht entsorgt und durch Frischkohle ersetzt werden.

    Mit der TopFerm Aktivkohle 2.5 steht die passende Frischkohle für den Wiedereinsatz bereit, sodass Anlagenbetreiber Entsorgung und Neubefüllung aus einer Hand erhalten.

    Ablauf der Abholung

    Die verbrauchte Aktivkohle wird in Big Bags verpackt und auf Paletten bereitgestellt. TopFerm organisiert die Abholung frei Baustelle, also direkt am Standort Ihrer Anlage. Die Abrechnung erfolgt transparent gemäß Wiegeschein, sodass jederzeit nachvollziehbar ist, welche Menge an verbrauchter Aktivkohle entsorgt wurde. Nach der Abholung erhalten Kunden einen Übernahmeschein als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung – wichtig für die behördliche Dokumentationspflicht.

    Die Entsorgung läuft im Rahmen der freiwilligen Rücknahme und stellt sicher, dass die Aktivkohle ordnungsgemäß verwertet wird. 

    Für Betreiber von Biogasanlagen und Kläranlagen bedeutet das: 

    • keine eigene Suche nach einem Entsorgungsfachbetrieb,
    • keine zusätzliche Logistikplanung, sondern ein fester Ansprechpartner für den gesamten Entsorgungsprozess der verbrauchten Aktivkohle.

    Weitere Produkte rund um die Aktivkohle-Entsorgung

    Wer die Entsorgung verbrauchter Aktivkohle anfragt, ist meist auch an weiteren Biogas-Betriebsmitteln interessiert: an frischer Aktivkohle zum Wiedereinbau, an TopSpeed zur Entschwefelung auf Eisenhydroxid-Basis, an Eisenchlorid zur Schwefelwasserstoffbindung sowie an Zeolith zur Prozessstabilisierung. Über den Shop erreichen Sie das komplette Produktsortiment für Biogas- und Kläranlagen.

    Häufige Fragen

    Ja, wir übernehmen die Entsorgung von verbrauchter Aktivkohle sowohl aus Biogasanlagen als auch aus Kläranlagen. Die Abholung erfolgt deutschlandweit frei Baustelle.

    Nein, für imprägnierte Spezialkohlen wie kaliumiodierte Aktivkohle bieten wir keine Reaktivierung an. Diese hochwertige Spezialkohle reagiert bei der Biogasreinigung chemisch mit dem Schwefelwasserstoff – der Schwefel wird dabei dauerhaft in den Poren gebunden. Eine thermische Regeneration ist nicht möglich, da das aufgebrachte Kaliumiodid bei den nötigen hohen Ofentemperaturen zerstört wird oder verdampft. Zudem würden dabei hochgiftige Gase freigesetzt. Verbrauchte Spezialkohle muss daher immer fachgerecht entsorgt und durch Frischkohle ersetzt werden.

    Die verbrauchte Aktivkohle wird in Big Bags verpackt und auf Paletten bereitgestellt. Wir organisieren die Abholung der verbrauchten Aktivkohle frei Baustelle, direkt am Standort der Anlage. Die Abrechnung erfolgt gemäß Wiegeschein, basierend auf dem tatsächlich entsorgten Gewicht. Nach der Abholung erhalten Kunden zusätzlich einen Übernahmeschein als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung.

    Der Preis für die Aktivkohle-Entsorgung wird individuell kalkuliert und ist abhängig von Menge und Standort. Fordern Sie über das Formular auf dieser Seite ein unverbindliches Angebot an.

    Ja, nach der Abholung erhalten Kunden einen Übernahmeschein als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung – wichtig für die behördliche Dokumentationspflicht.

    Nein, die Abholung verbrauchter Aktivkohle erfolgt aktuell ausschließlich innerhalb Deutschlands.

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    Bitte geben Sie an, wohin die angefragte Ware geliefert werden soll.


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  • Aktivkohlewechselservice

    Aktivkohlewechselservice

    Kompletter Aktivkohlewechselservice

    Kompletter Aktivkohlewechsel-service

    Preis auf Anfrage

    Wir bieten einen Kompletten Aktivkohlewechselservice

    Dies beinhaltet:

    Wir bieten einen Kompletten Aktivkohlewechselservice

    Dies beinhaltet:

    • Anlieferung der Frischkohle Typ TopFerm Aktivkohle 2.5
    • Außerbetriebnahme der Filter und ggf. setzen von Steckscheiben.
    • Falls der Aktivkohlefilter keinen Bypass zur Umfahrung des Filters hat, muss die Biogasanlage vom AG entsprechend außer Betrieb genommen und gesichert werden.
    • Inertisierung der Aktivkohlefilter mit Stickstoff und Freimessung der Filter
    • Entnahme der verbrauchten Luftaktivkohle aus den Aktivkohlefiltern
    • Die Aktivkohle ist rieselfähig. Die Aktivkohle darf keine Fremdkörper wie Keramikkugeln, Steine o. ä. enthalten. Es wird versichert, dass die Aktivkohle nicht mit folgenden Substanzen beaufschlagt wurde: PCP, PCB, PCT, Dioxinen, organischen Stickstoffverbindungen; Schwermetalle (insbesondere Quecksilber; Cadmium, Arsen, Blei, Kobalt).
    • Abtransport und ordnungsgemäße Verwertung der gebrauchten Aktivkohle im Zuge der freiwilligen Rücknahme gem. § 25 Abs. 3 KrW/AbfG, Abfallschlüssel EN 15 02 03
    • Einbringen der Frischkohle und Verschließen des Filters.
    • Inbetriebnahme durch den AG.
    • Hebezeuge zur Montage und Demontage sowie Hilfestellung beim Austausch erfolgt bauseitig
    • Anlieferung der Frischkohle Typ TopFerm Aktivkohle 2.5
    • Außerbetriebnahme der Filter und ggf. setzen von Steckscheiben.
    • Falls der Aktivkohlefilter keinen Bypass zur Umfahrung des Filters hat, muss die Biogasanlage vom AG entsprechend außer Betrieb genommen und gesichert werden.
    • Inertisierung der Aktivkohlefilter mit Stickstoff und Freimessung der Filter
    • Entnahme der verbrauchten Luftaktivkohle aus den Aktivkohlefiltern
    • Die Aktivkohle ist rieselfähig. Die Aktivkohle darf keine Fremdkörper wie Keramikkugeln, Steine o. ä. enthalten. Es wird versichert, dass die Aktivkohle nicht mit folgenden Substanzen beaufschlagt wurde: PCP, PCB, PCT, Dioxinen, organischen Stickstoffverbindungen; Schwermetalle (insbesondere Quecksilber; Cadmium, Arsen, Blei, Kobalt).
    • Abtransport und ordnungsgemäße Verwertung der gebrauchten Aktivkohle im Zuge der freiwilligen Rücknahme gem. § 25 Abs. 3 KrW/AbfG, Abfallschlüssel EN 15 02 03
    • Einbringen der Frischkohle und Verschließen des Filters.
    • Inbetriebnahme durch den AG.
    • Hebezeuge zur Montage und Demontage sowie Hilfestellung beim Austausch erfolgt bauseitig

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  • TopFerm Eisenchlorid 40

    TopFerm Eisenchlorid 40

    TopFerm Eisenchlorid 40

    Preis auf Anfrage

    Flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von 40 % FeCl3, Eisen(III)-chlorid, zur Entschwefelung von Biogas

     

    Mögliche Gebindeformen:

    • IBC (ca. 950 l entspricht 1,35t) – inklusive IBC
    • lose via Tanklastzug (1m³ entspricht 1,43 t) –
      frei angeliefert im Tankzug, lose zum Abfüllen in betriebsseitige Tanks.
      Abrechnung erfolgt nach abgenommener Menge

    oder direkt anrufen: 04402/9150990

    Flüssiges Eisen(III)-chlorid für Biogas- und Kläranlagen – Schwefelwasserstoff reduzieren, Flockenstruktur verbessern und Prozesse stabilisieren

    TopFerm Eisenchlorid 40 ist ein flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von Eisen(III)-chlorid (FeCl₃), das speziell zur Bindung von Schwefelverbindungen in Biogas- und Faulgasanlagen entwickelt wurde.

    Durch die Reaktion mit gelösten Sulfiden reduziert TopFerm Eisenchlorid 40 die Bildung von Schwefelwasserstoff (H₂S) bereits im Fermenter. Dadurch können Belastungen durch Schwefelwasserstoff reduziert und die Betriebssicherheit der Anlage verbessert werden.

    Zusätzlich wirkt Eisen(III)-chlorid durch seine kationischen Eigenschaften als Koagulations- und Flockungsmittel. Dadurch kann die Flockenstruktur im Fermenter verbessert und Schaumbildung unterstützt reduziert werden.

    Warum ist Schwefelwasserstoff (H₂S) ein Problem?

    Schwefelwasserstoff gehört zu den größten Herausforderungen im Betrieb einer Biogas- oder Faulgasanlage. Bereits geringe Konzentrationen können zu Korrosion an Anlagenteilen führen, während höhere Gehalte die Betriebssicherheit beeinträchtigen und den Wartungsaufwand deutlich erhöhen.

    Korrosion an der Anlagentechnik: Schwefelwasserstoff greift metallische Bauteile an und kann insbesondere in Verbindung mit Feuchtigkeit korrosive Schwefelsäure bilden. Betroffen sind unter anderem Blockheizkraftwerke (BHKW), Gasmotoren, Wärmetauscher, Rohrleitungen, Armaturen und Gasaufbereitungssysteme.

    Beeinträchtigung des biologischen Prozesses: Gelöste Schwefelverbindungen können die Aktivität methanbildender Mikroorganismen beeinflussen. Ein unausgeglichener Schwefelhaushalt kann die Prozessstabilität verschlechtern und sich negativ auf die Gasproduktion auswirken.

    Höhere Betriebskosten: Steigende Schwefelwasserstoffgehalte führen häufig zu häufigeren Wartungsintervallen, höherem Aktivkohleverbrauch, größerem Verschleiß der Technik und zusätzlichen Kosten für Reparaturen.

    So funktioniert TopFerm Eisenchlorid 40

    Nach der Zugabe in den Fermenter reagieren die Eisen(III)-Ionen mit gelöstem Sulfid.

    Eisen (Fe³⁺) + Sulfid (S²⁻) → Eisensulfid (FeS)

    Der Schwefel wird dabei gebunden und verbleibt im Gärsubstrat. Dadurch wird die H₂S-Belastung des Biogases reduziert.

    Zusätzlich wirken Eisen(III)-Ionen als Fällungs- und Flockungsmittel. Feinste Partikel können zu größeren Flocken verbunden werden, wodurch sich die Struktur des Fermenterinhalts verbessern kann.

    Zusammensetzung und Analysenwerte

    Eisen (III) chlorid (FeCl3): 39-41 %
    Eisen (III) (Fe3+): min. 13,8 %
    Eisen (III) (Fe3+): max. 0,5 %
    Dichte (20°C): mind. 1,42 g/cm3
    ph-Wert: < 1
    Wirksubstanz: ca. 135 – 150 g Fe3+/kg

    Ihre Vorteile mit TopFerm Eisenchlorid 40

    • Reduziert Schwefelwasserstoff (H₂S) bereits im Fermenter
    • Bindet Schwefelverbindungen zuverlässig
    • Unterstützt einen stabilen Biogasprozess
    • Verbessert die Flockenstruktur durch Koagulationswirkung
    • Kann Schaumbildung positiv beeinflussen
    • Geeignet für Biogas-, Faulgas- und Kläranlagen
    • Einfache Dosierung über Flüssigdosiersysteme

    Was ist der Unterschied zwischen Eisenchlorid 28 und Eisenchlorid 40?

    Beide Produkte dienen der Bindung von Schwefelverbindungen und können zur Reduzierung von Schwefelwasserstoff (H₂S) in Biogas- und Faulgasanlagen eingesetzt werden. Der Unterschied liegt in der enthaltenen Eisenform und den zusätzlichen Eigenschaften im Prozess.

    TopFerm Eisenchlorid 28 (Eisen(II)-chlorid, Fe²⁺) wird häufig eingesetzt, wenn die gezielte Bindung von Sulfiden und die Reduzierung von H₂S im Vordergrund stehen. Die enthaltenen Eisen(II)-Ionen stehen für die Reaktion mit Schwefelverbindungen zur Verfügung.

    TopFerm Eisenchlorid 40 (Eisen(III)-chlorid, Fe³⁺) bietet neben der Schwefelbindung eine ausgeprägte Fällungs- und Koagulationswirkung. Dadurch kann es zusätzlich die Flockenstruktur im Fermenter unterstützen und ist besonders interessant, wenn neben erhöhten H₂S-Werten auch Prozessstabilität und Flockenbildung eine Rolle spielen.

    Welche Variante besser geeignet ist, hängt von den Bedingungen Ihrer Anlage ab – insbesondere von Schwefelbelastung, Dosiertechnik und den gewünschten Prozesszielen.

    Eisenchlorid oder Eisenhydroxid für Biogasanlagen – welche Lösung passt zu Ihrer Anlage?

    Sowohl TopFerm Eisenchlorid 40 als auch TopFerm TopSpeed (Eisenhydroxid) können zur Bindung von Schwefelverbindungen eingesetzt werden. Die Unterschiede liegen vor allem in der Form des Eisens, der Handhabung und den zusätzlichen Eigenschaften im Prozess.

    TopFerm Eisenchlorid 40 – flüssige Eisenlösung mit starker Fällungs- und Flockungswirkung:

    • Schnelle Dosierung über Flüssigdosieranlagen
    • Hohe Konzentration an Fe³⁺-Ionen
    • Starke Koagulations- und Flockungswirkung
    • Zu beachten: saure und korrosive Lösung, säurebeständige Lager- und Dosiertechnik erforderlich
    • Zu beachten: zusätzliche Chloride gelangen in den Prozess

    TopFerm TopSpeed (Eisenhydroxid) – mineralisches Reaktionsmittel für einfache Handhabung:

    • Kein Gefahrstoff, einfach zu lagern
    • Keine zusätzliche Chloridbelastung
    • Natürliche Eisenmineralbasis
    • Zu beachten: keine vergleichbare Flockungswirkung wie bei Eisenchlorid

    Welche Lösung ist die richtige?

    Die Wahl zwischen Eisenchlorid und Eisenhydroxid hängt von den technischen Voraussetzungen und den Anforderungen Ihrer Biogasanlage ab.

    Eisenchlorid eignet sich besonders, wenn eine Flüssigdosierung vorhanden ist und neben der Schwefelbindung zusätzlich die Flockenstruktur und Koagulation im Fermenter unterstützt werden sollen.

    Eisenhydroxid eignet sich besonders, wenn ein einfach zu handhabendes Feststoffprodukt, eine unkomplizierte Lagerung und ein chloridarmer Betrieb bevorzugt werden.

    Beide Lösungen haben ihre spezifischen Vorteile und können – bei richtiger Anwendung – einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Schwefelwasserstoff (H₂S) und zur Stabilisierung des Biogasprozesses leisten.

    Lieferung und Verpackung

    • Im Container (IBC ca.950 l) à ca. 1.350kg.
      Lieferung ohne Hebebühne und Hubwagen, Abladegerät muss vor Ort bereitgehalten werden.
    • Im Tanklastzug (TKW), Abfüllung in kundeneigene Tanks bei geeigneter Abfülleinrichtung vor Ort. Bitte beachten Sie, dass der TKW nur auf einem nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zugelassenem Abtankplatz für Säuren (gemäß WHG) auf für Lagerung und Transport von Gefahrgut geeignete IBC oder entsprechend geeignete Tanks entladen darf.

    Häufige Fragen

    TopFerm Eisenchlorid 40 ist ein flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von Eisen(III)-chlorid (FeCl₃). Die enthaltenen Eisen(III)-Ionen reagieren mit gelösten Sulfiden im Fermenter und binden den Schwefel als schwer lösliche Eisen-Schwefel-Verbindung. Dadurch wird die Bildung von Schwefelwasserstoff (H₂S) reduziert und der Biogasprozess stabilisiert.

    TopFerm Eisenchlorid 40 bindet Schwefelverbindungen bereits im Fermenter und reduziert dadurch die Belastung durch Schwefelwasserstoff. Zusätzlich wirkt es als Koagulations- und Flockungsmittel und kann die Flockenstruktur im Fermenter verbessern.

    TopFerm Eisenchlorid 28 basiert auf Eisen(II)-chlorid (Fe²⁺) und bietet eine schnelle Verfügbarkeit der Eisenionen für die Sulfidbindung. TopFerm Eisenchlorid 40 basiert auf Eisen(III)-chlorid (Fe³⁺) und zeichnet sich besonders durch seine starke Fällungs- und Flockungswirkung aus. Welche Variante besser geeignet ist, hängt von den Anforderungen und der Betriebsweise der jeweiligen Anlage ab.

    Eisenchlorid ist eine flüssige Eisenlösung und eignet sich besonders für Anlagen mit Flüssigdosierung sowie für Anwendungen, bei denen zusätzlich eine Flockungswirkung gewünscht wird. Eisenhydroxid ist ein mineralisches Feststoffprodukt ohne zusätzliche Chloridbelastung und überzeugt durch eine einfache Lagerung und Handhabung.

    Ja. TopFerm Eisenchlorid 40 ist im Lieferzustand eine saure und korrosive Lösung. Deshalb müssen geeignete Schutzmaßnahmen sowie säurebeständige Lager- und Dosiersysteme eingesetzt werden. Bei falscher Anwendung oder ungeeigneten Materialien können empfindliche Werkstoffe wie Metalle oder Beton beeinträchtigt werden.

    Die Dosierung richtet sich nach der Schwefelbelastung der Anlage und sollte anhand von Schwefelwasserstoffmessungen oder Analysen angepasst werden. Eine bedarfsgerechte Dosierung ermöglicht eine wirtschaftliche Anwendung und unterstützt einen stabilen Anlagenbetrieb.

    Angebot anfordern

    Bitte geben Sie an, wohin die angefragte Ware geliefert werden soll.


  • TopFerm Eisenchlorid 28

    TopFerm Eisenchlorid 28

    TopFerm Eisenchlorid 28 – flüssiges Eisen(II)-chlorid zur H₂S-Reduzierung in Biogasanlagen

    TopFerm Eisenchlorid 28

    Preis auf Anfrage

    Flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von 28 % FeCl2, Eisen(II)-chlorid, zur Entschwefelung von Biogas

     

    Mögliche Gebindeformen:

    • IBC (ca. 950 l entspricht 1,25t) – inklusive IBC
    • lose via Tanklastzug (1m³ entspricht 1,3 t) –
      frei angeliefert im Tankzug, lose zum Abfüllen in betriebsseitige Tanks.
      Abrechnung erfolgt nach abgenommener Menge

    oder direkt anrufen: 04402/9150990

    Flüssiges Eisen(II)-chlorid für Biogas- und Kläranlagen – Schwefelwasserstoff reduzieren, den Biogasprozess stabilisieren und Anlagen schützen.

    TopFerm Eisenchlorid 28 ist ein flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von Eisen(II)-chlorid (FeCl₂), das speziell für den Einsatz in Biogas- und Faulgasanlagen entwickelt wurde. Das Produkt bindet Sulfide bereits im Fermenter und reduziert dadurch die Bildung von Schwefelwasserstoff (H₂S), bevor dieser in das Biogas übergehen kann.

    Neben der Schwefelbindung unterstützt TopFerm Eisenchlorid 28 die Stabilität des biologischen Prozesses. Es bindet hemmende Schwefelverbindungen, verbessert die Flockenstruktur im Fermenter und kann durch seine koagulierenden Eigenschaften zur Verringerung von Schaumbildung beitragen. Das Ergebnis ist ein stabilerer Anlagenbetrieb, eine geringere Korrosionsbelastung und optimale Voraussetzungen für eine gleichmäßige Biogas- oder Faulgasproduktion.

    Warum ist Schwefelwasserstoff (H₂S) ein Problem?

    Schwefelwasserstoff gehört zu den größten Herausforderungen im Betrieb einer Biogas- oder Faulgasanlage. Bereits geringe Konzentrationen können zu Korrosion an Anlagenteilen führen, während höhere Gehalte die Betriebssicherheit beeinträchtigen und den Wartungsaufwand deutlich erhöhen.

    Korrosion an der Anlagentechnik: Schwefelwasserstoff greift metallische Bauteile an und kann insbesondere in Verbindung mit Feuchtigkeit korrosive Schwefelsäure bilden. Betroffen sind unter anderem Blockheizkraftwerke (BHKW), Gasmotoren, Wärmetauscher, Rohrleitungen, Armaturen und Gasaufbereitungssysteme.

    Beeinträchtigung des biologischen Prozesses: Gelöste Schwefelverbindungen können die Aktivität methanbildender Mikroorganismen beeinflussen. Ein unausgeglichener Schwefelhaushalt kann die Prozessstabilität verschlechtern und sich negativ auf die Gasproduktion auswirken.

    Höhere Betriebskosten: Steigende Schwefelwasserstoffgehalte führen häufig zu häufigeren Wartungsintervallen, höherem Aktivkohleverbrauch, größerem Verschleiß der Technik und zusätzlichen Kosten für Reparaturen.

    So funktioniert TopFerm Eisenchlorid 28

    Nach der Dosierung gelangt das gelöste Eisen(II) direkt in das Gärsubstrat. Dort reagiert es mit gelöstem Sulfid zu schwer löslichem Eisensulfid (FeS). Dieses bleibt im Fermenter gebunden und kann nicht mehr als Schwefelwasserstoff in das Biogas übergehen.

    Eisen (Fe²⁺) + Sulfid (S²⁻) → Eisensulfid (FeS)

    Durch diese Reaktion wird der Schwefel bereits im biologischen Prozess gebunden. Dadurch sinkt der Schwefelwasserstoffgehalt im Biogas und die Belastung für Motoren, Rohrleitungen sowie weitere Anlagenteile wird reduziert. Zusätzlich wirken die Eisenionen als Koagulations- und Flockungsmittel, wodurch sich die Struktur des Fermenterinhalts verbessern kann.

    Zusammensetzung und Analysenwerte

    TopFerm Eisenchlorid 28 enthält einen hohen Anteil an wirksamem Eisen(II). Die enthaltenen Fe²⁺-Ionen stehen für die Bindung von Sulfiden im Biogasprozess zur Verfügung.

    Eisen (II) chlorid (FeCl2):28 %
    Eisen (II) (Fe2+):13,36 %
    Eisen (III) (Fe3+):0,05 %
    Wirksubstanz:125 – 130 g Fe2+/kg

    Ihre Vorteile mit TopFerm Eisenchlorid 28

    • Reduziert Schwefelwasserstoff (H₂S) bereits im Fermenter
    • Schützt Motoren, Rohrleitungen und Anlagentechnik vor Korrosion
    • Unterstützt einen stabilen biologischen Prozess
    • Fördert die Bildung stabiler Flocken
    • Kann Schaumbildung im Fermenter reduzieren
    • Einfache Dosierung über vorhandene Flüssigdosiersysteme
    • Geeignet für Biogas-, Faulgas- und Kläranlagen
    • Wirtschaftliche Lösung zur biologischen Entschwefelung

    Was ist der Unterschied zwischen Eisenchlorid 28 und Eisenchlorid 40?

    Beide Produkte dienen der Bindung von Schwefelverbindungen und können zur Reduzierung von Schwefelwasserstoff (H₂S) in Biogas- und Faulgasanlagen eingesetzt werden. Der Unterschied liegt in der enthaltenen Eisenform und den zusätzlichen Eigenschaften im Prozess.

    TopFerm Eisenchlorid 28 (Eisen(II)-chlorid, Fe²⁺)
    wird häufig eingesetzt, wenn die gezielte Bindung von Sulfiden und die Reduzierung von H₂S im Vordergrund stehen. Die enthaltenen Eisen(II)-Ionen stehen für die Reaktion mit Schwefelverbindungen zur Verfügung.

    TopFerm Eisenchlorid 40 (Eisen(III)-chlorid, Fe³⁺)
    bietet neben der Schwefelbindung eine ausgeprägte Fällungs- und Koagulationswirkung. Dadurch kann es zusätzlich die Flockenstruktur im Fermenter unterstützen und ist besonders interessant, wenn neben erhöhten H₂S-Werten auch Prozessstabilität und Flockenbildung eine Rolle spielen.

    Welche Variante besser geeignet ist, hängt von den Bedingungen Ihrer Anlage ab – insbesondere von Schwefelbelastung, Dosiertechnik und den gewünschten Prozesszielen.

    Eisenchlorid oder Eisenhydroxid für Biogasanlagen – welche Lösung passt zu Ihrer Anlage?

    Sowohl TopFerm Eisenchlorid 28 als auch TopFerm TopSpeed (Eisenhydroxid) werden zur Reduzierung von Schwefelwasserstoff (H₂S) eingesetzt. Die Unterschiede liegen vor allem in der Form des Eisens, der Handhabung und den jeweiligen Eigenschaften im Prozess.

    Die richtige Wahl hängt von den technischen Voraussetzungen und den Anforderungen Ihrer Anlage ab.

    TopFerm Eisenchlorid 28 – flüssiges Reaktionsmittel mit zusätzlicher Wirkung auf Flockenstruktur und Prozessstabilität:

    • Schnelle Verfügbarkeit der Eisenionen im Prozess
    • Einfache Dosierung über Flüssigdosieranlagen
    • Unterstützt die Flockenbildung
    • Kann bei Schaumbildung unterstützend wirken
    • Zu beachten: Eisenchlorid ist im Lieferzustand sauer und korrosiv – Lager- und Dosiersysteme müssen säurebeständig ausgeführt sein

    TopFerm TopSpeed (Eisenhydroxid) – mineralisches Reaktionsmittel für eine einfache Handhabung und chloridarmen Betrieb:

    • Kein Gefahrstoff, einfach zu lagern
    • Keine zusätzliche Einbringung von Chloriden in den Prozess
    • Natürliche Eisenmineralbasis
    • Einfache Zugabe direkt in das Substrat möglich
    • Zu beachten: Keine zusätzliche Flockungswirkung, Dosierung als Feststoff

    Lieferung und Verpackung

    • Im Container (IBC ca. 950 l) à ca. 1.250 kg. Lieferung ohne Hebebühne und Hubwagen, Abladegerät muss vor Ort bereitgehalten werden.

    • Im Tanklastzug (TKW), Abfüllung in kundeneigene Tanks bei geeigneter Abfülleinrichtung vor Ort. Bitte beachten Sie, dass der TKW nur auf einem nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zugelassenem Abtankplatz für Säuren (gemäß WHG) auf für Lagerung und Transport von Gefahrgut geeignete IBC oder entsprechend geeignete Tanks entladen darf.

    Häufige Fragen

    TopFerm Eisenchlorid 28 ist ein flüssiges Reaktionsmittel auf Basis von Eisen(II)-chlorid (FeCl₂). Die enthaltenen Eisenionen reagieren im Fermenter mit gelösten Sulfiden und binden den Schwefel als schwer lösliches Eisensulfid. Dadurch wird die Bildung von Schwefelwasserstoff (H₂S) reduziert und der Biogasprozess stabilisiert.

    Eisenchlorid ist eine flüssige Lösung und eignet sich besonders für Anlagen mit Flüssigdosierung sowie für Anwendungen, bei denen zusätzlich eine Verbesserung der Flockenstruktur gewünscht ist. Eisenhydroxid ist ein mineralisches Feststoffprodukt ohne zusätzliche Chloridbelastung und überzeugt durch eine einfache Lagerung und Handhabung.

    TopFerm Eisenchlorid 28 ist im Lieferzustand eine saure und korrosive Lösung. Deshalb müssen geeignete Schutzmaßnahmen sowie säurebeständige Lager- und Dosiersysteme verwendet werden. Bei unsachgemäßer Anwendung können empfindliche Materialien wie Metalle oder Beton beeinträchtigt werden.

    Die Dosierung richtet sich nach der Schwefelbelastung der Anlage und sollte anhand von H₂S-Messungen oder Analysen angepasst werden. Eine bedarfsgerechte Dosierung ermöglicht eine wirtschaftliche Anwendung und unterstützt einen stabilen Anlagenbetrieb.

    TopFerm Eisenchlorid 28 ist im IBC mit ca. 950 Litern (ca. 1.250 kg) sowie als Lieferung per Tanklastzug zur Befüllung kundeneigener Tanks erhältlich.

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    Bitte geben Sie an, wohin die angefragte Ware geliefert werden soll.


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